Unsere nächste Veranstaltung:


Über das Stück

 

Das „Pulverfaß“ – eine Nachtbar – ist der absolute Renner im Dorf. Eigentlich als Touristenattraktion gedacht, entwickelt auch die Männerwelt des Ortes ihre eigene Interpretation von Fremdenverkehr. Das bringt wiederum die Damen in Aufruhr. Es gibt von allen Seiten Zunder und Druck für den Bürgermeister, der hat nicht nur die Damenwelt am Hals, sondern soll auch noch den Versacker seines Gemeinderates, eben just im „Pulverfaß“, zurechtbiegen. Kurzerhand erklärt er den Besuch des Gemeinderates in der Bar zur Amtshandlung.

Doch auch der Lokalbesitzer Kraxmeier sieht dem Treiben nicht tatenlos zu, denn er hat noch großes vor mit dem Pulverfass. Fotos – Häschen – handfeste Erpressung, der Zweck heiligt die Mittel oder „wie man in den Wald hinein ruft, …“ Bei diesem Stück wird die gesamte Bandbreite der Intrigen und Ränkespiele gezeigt.

Wie sich die handelten Personen aus der vertrackten Situation befreien, ist das Geheimnis dieses Lustspieles. Schlussendlich findet sich eine für alle befriedigende Lösung, die auch eine fast geplatzte Hochzeit rettet.

 

 

Über den Autoren

 

Der Autor Hans Lellis wurde im Jahr 1912 in Wien geboren. Er ist tirolerischer Abstammung (Hall) und ergriff nach Schulabschluss, auf Wunsch seiner Eltern einen Beruf, Zielrichtung Maschinenbau. Doch die Krise der Dreißigerjahre zwangen ihn, sich um eine andere Beschäftigung umzusehen. Er wählte, seiner Neigung und scheinbar auch erblicher Veranlagung nach, den Schauspielberuf. Sein Großvater sowie auch sein Vater waren zu ihrer Zeit Gründer und Leiter von bekannten Sänger- und Trachtengruppen, die in Bezug auf Heimatpflege immer an vorderster Stelle zu finden waren.

Hans Lellis spielte an den verschiedensten Volksbühnen im In- wie auch im Ausland, wie z.B.: der Löwingerbühne oder der Ludwig Thoma Bühne in Rottach-Egern.

Nach dem zweiten Weltkrieg gründete Hans Lellis seine eigene Bühne, die "Österreichische Heimatbühne", in der er seine mannigfaltigen Kenntnisse und Erfahrungen einbrachte. In den nächsten Jahren spielte er Land auf und ab und brachte Frohsinn unter die Leute.

Er begann nun für seine eigene Bühne Stücke zu schreiben, die so erfolgreich waren, dass sie bald auch andere Berufs- und Laiengruppen zur Aufführung brachten. Darauf stellten sich auch Rundfunk und Fernsehen ein, die für eine weitere Verbreitung seiner Stücke sorgten.

Bekannt dürften einige Fernsehinszenierungen aus „Peter Steiner’sTheaterstadl“ sein.

In der Folge gab er seine Bühne ab und verlegte sich komplett auf das Schreiben bis er 1999 verstarb.

 

Es sind an die 100 Werke (v.a. Lustspiele und Einakter) aus der Feder von Hans Lellis zu finden.

 


 

Bis dahin wünschen wir Ihnen viel Spass beim Stöbern in unseren Rückblicken

auf gelungene Veranstaltungen im und um das Musik- und Kulturhaus.

 

Im Jahr 2017 bis 2012

 

Im Jahr 2011 bis 2007

 

Rückblick auf unsere Kulturwanderung am 10.06.

Am Sonntag, den 10. Juni 2018 brach kurz nach 10 Uhr eine gut gelaunte Wanderschar am Musik und Kulturhaus in Niederwalgern zur zweiten Kulturwanderung auf. Nach dem großen Erfolg der ersten Kulturwanderung 2016 war die Spannung groß was dieses Mal wohl auf die Wandertruppe wartet.
 

Durch die musikalischen Begrüßung vom Chor N-Joy inspiriert, waren alle mit Begeisterung beim Rudelsingen am ersten Halt dabei und schmetterten Lieder wie z.B. „Über den Wolken“.

 

Weiter ging es bei schönstem Wanderwetter Richtung Kehna. Reinhard Hoffmann, unser ortskundiger Wanderführer, hatte wieder interessante Geschichten zur Natur und Geschichte im Gepäck und führte zielsicher zu einer Lichtung im Wald. Hier trug die Theatergruppe Vorspiel39, nach einer kleinen Stärkung, Gedichte und Geschichten von einem Hochsitz vor. Der bunten Wanderschar gefiel auch diese Station und belohnte die Künstler mit herzlichem Lachen und Applaus.

 

Am nächsten Halt, der alten Mühle in Niederwalgern, drohten erstmals dunkle Wolken mit einem Regenguss, aber das Saxophonquartett des VFL Marburg vertrieb die Wolken mit virtuousen Musikstücken.

 

Nun war es nicht mehr weit bis zur Grillhütte, dem Ziel der diesjährigen Kulkturwanderung.

 

Die Wandernden ließen es sich hier bei Bratwurst, Kaffee und Waffeln, sowie kalten Getränken gut gehen. Die Akkordeonfreunde Langgöns spielten verschieden Stücke aus ihrem Repertoire und durften erst nach zwei Zugaben ihre Musikinstrumente einpacken.

 

Wir haben wir einen schönen Tag erlebt, bei dem sich Kultur, Kunst, Natur, optimales Wetter und Geselligkeit zu einem unvergesslichen Wandererlebnis zusammengefunden hatten.

 

Fotoshow von der Kulturwanderung:

Alle Fotos: Wilfried Gladisch